Stauden für spezielle Zwecke:

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Prachtstaudenbeet, Rosen und Begleitstauden, Bauerngarten

Hier fühlen sich Prachtstauden besonders wohl, denn sie benötigen einen frischen, nährstoffreichen und lockeren Boden, am besten in der Sonne. Prachtstauden sind-wie der Name schon sagt- besonders prachtvolle Stauden mit oftmals großen, auffälligen Blüten und langer Blütezeit. Als die Königinnen unter den Stauden brauchen sie natürlich auch etwas mehr Pflege, sie wollen freigestellt, aufgebunden und gut gedüngt werden. Zum Anlegen einer Staudenrabatte eignen sich somit nur die besten Standorte im Garten, ein magerer oder verdichteter Boden sollte vor der Pflanzung gründlich gelockert und verbessert werden. Hierfür eignet sich eine Mischung aus gutem Humus/Kompost und Sand aufgedüngt mit etwas Hornspäne.
 

Steinanlagen

Zu diesem Lebensbereich gehören Steingärten aller Art, z.B. das Alpinum, Felssteppen, Kiesbeete, Trockenmauern und Steinfugen, begrünte Pflasterflächen oder auch Tröge, also Pflanzungen die eng mit dem umgebenden Stein harmonieren sollen. Hier verwendete Arten benötigen einen durchlässigen, eher nährstoffarmen Boden, am liebsten in der Sonne.
 

Freifläche

Es gibt sowohl sonnige, als auch halbschattige Freiflächen, mit trockenem bis frischem Boden. Kennzeichnend für diese Art der Pflanzung ist der relativ niedrige Nährstoffgehalt des Bodens. Freiflächenpflanzungen werden nach Vorbild natürlicher Landschaftsbilder und Pflanzengesellschaften angelegt und sind dadurch im eingewachsenen Zustand besonders pflegeextensiv. Wichtiger Bestandteil einer Freiflächenpflanzung sind vor allem Wildarten und Gräser.

Beispiele: Präriepflanzungen, Blumenwiese, Heidegarten, Steppenpflanzung, etc.
 

Schattengarten

Schattige Bereiche hat wahrscheinlich fast jeder im Garten, meist sind es Problemstellen, mit denen man nicht wirklich etwas anfangen kann. Dabei gibt es doch an einem heißen Sommertag nichts Schöneres als ein lauschiges, schattiges Plätzchen!

Gehölz- und Gehölzrand: Das sind die halbschattigen bis schattigen Bereiche unter Bäumen oder entlang von Sträucherpflanzungen. Hier verwendete Arten müssen mit dem Laubfall und vor allem mit dem Wurzeldruck der Gehölze zurechtkommen, also zeitweise auch Trockenheit vertragen. Besonders Boden deckende Stauden erfüllen diese Ansprüche und zaubern einen grünen (und zeitweise auch blühenden) Teppich im Wurzelbereich der Bäume und unter Sträuchern.

Hat man eher frische, humusreiche Stellen im Schatten, so lassen sich mit Gräsern, Farnen und blühenden Schattenstauden wunderschöne, üppige Pflanzungen gestalten. 

Pflanzflächen an Nordseiten von Gebäuden und Mauern: Hier kommt zum Dauer-Schlagschatten oftmals auch noch eine extreme Trockenheit hinzu. Wahrscheinlich der schwierigste Bereich für eine Pflanzung im Garten, jedoch gibt es auch hierfür schöne und funktionierende Lösungen.

 

 

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